Vergewaltigt, verlassen, erkrankt und verstorben, dann NEU geboren

Heute geht es nicht um mich, nein! Heute möchte ich euch die Geschichte einer ganz besonderen Frau, einer Klienten von mir präsentieren, die ich persönlich begleite und seid über 10 Monaten persönlich anleite.

Ihre Erlebnisse sind nicht einfach zu bewältigen und sollten uns klar zeigen wie dankbar wir sein dürfen. Ich wünsche dir einen schönen Rutsch ins neue Jahr.

Viel Spaß beim lesen. Bei Interesse kannst du gerne einen Termin mit mir persönlich als dein Coach vereinbaren.

Melanies Geschichte als Kurzversion:

 

Der Tag, an dem ich von meiner Krankheit erfahren habe, war einer der schlimmsten Tage in meinem Leben.. Da wusste ich noch nicht, dass kurze Zeit später noch etwas passiert, was mein komplettes Leben erstmal durcheinander bringen und zerstören würde…

Ich saß zusammen mit meiner Mama im Krankenhaus im Behandlungszimmer. Mir ging es schon eine Weile schlecht und Mama hatte mich dazu überredet mich untersuchen zu lassen. Als der Arzt reinkam habe ich es irgendwie schon gefühlt, dass etwas nicht stimmt. Sein Blick hat einiges verraten und als er uns die Diagnose sagte habe ich nicht mehr wirklich viel mitbekommen. Er redet davon das eine sofortige Behandlung notwendig sei, Chemotherapie und alles.
Meine Mama hat mich einfach in den Arm genommen und zu mir gesagt wir schaffen das. Ja, ich konnte mir zu diesem Zeitpunkt vorstellen, dass wir das alles schaffen, weil sie an meiner Seite war. Ich war einfach froh sie dabei gehabt zu haben.

Ich dachte wirklich, schlimmer kann es jetzt wirklich nicht mehr werden. Doch kurz nach meiner Diagnose bekam ich die Nachricht, dass meine Familie auf dem Weg zu mir einen Autounfall hatte. Sie sagten mir, dass niemand diesen Unfall überlebt hat. Meine Mama, mein Papa, mein Bruder.. Alle drei waren plötzlich weg und ich stand auf einmal komplett alleine da.
Meine ersten Gedanken waren, warum sollte ich die Behandlung überhaupt noch weiter machen, wofür? Wie sollte ich all das ohne meine Familie überhaupt durchstehen?? Ich konnte es mir einfach überhaupt nicht vorstellen…

Nach dem Unfall hatte ich nun niemanden mehr an meiner Seite, meine Familie waren die einzigen, die nach der Diagnose an meiner Seite waren..
Schon direkt nach meiner Diagnose habe ich eine Person „verloren“. Mein Freund, von dem ich dachte das er immer da ist und das ich mit ihm alles schaffen kann. Ich wollte mit ihm nach meiner Diagnose sprechen, ihm alles erzählen. Mit seiner Reaktion auf die Diagnose habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich hatte mir Unterstützung von ihm erhofft, aber er hatte keinen Bock auf eine kranke Freundin und ist einfach abgehauen.
Damit konnte ich irgendwie schon leben, auch wenn er mich sehr verletzt hat. Aber wie sollte ich bloß ohne meine Familie weiterleben. Ohne sie weiter gegen diesen scheiß Krebs kämpfen. Ich war mitten in dieser schrecklichen Chemo und mein komplettes Leben schien gerade komplett auseinander zu brechen. Die Ärzte redeten einfach auf mich ein und ich wusste nicht mehr wirklich was ich machen sollte.. Ich war einfach total durcheinander und konnte nicht mehr klar denken.
Ich habe lange gebraucht um wieder etwas klarer denken zu können. Ich wollte irgendwie diese Chemotherapie nicht mehr, was nicht heißen soll das ich einfach aufgeben wollte und nicht mehr leben wollte.
Ich habe angefangen im Internet nach Alternativen zur Chemotherapie zu suchen und bin dabei irgendwann auf ein Video von Jassin Rosstem gestoßen und habe ihn dann einfach mal angeschrieben und um Hilfe gebeten. Im nach hinein kann ich sagen, dass Jassin das beste ist, was mir passieren konnte. Ich bin ihm wirklich sehr dankbar für alles. Er ist ein ganz besonderer und wundervoller Mensch!

Ich habe sehr viel mit Jassin geschrieben. Eins der ersten Dinge, die er mir geschrieben hat war, dass man gucken muss, dass man alles was einen beschäftigt und belastet beheben muss. Die Seele muss frei sein. Wenn es der Seele gut geht, kann man auch gesund werden. Es gab wirklich etwas, was mich schon sehr lange beschäftigt hat, auch wenn mir das selbst so gar nicht bewusst war, weil ich eigentlich gedacht habe das ich soweit wie möglich damit abgeschlossen habe. Ich wurde vor längerer Zeit vergewaltigt. Es ist keine leichte Situation gewesen, vorallem damals direkt nachdem es passiert ist nicht. Ich habe lange Zeit gebraucht, bis ich überhaupt drüber reden konnte. Ich hatte irgendwann gelernt damit zu leben. Nicht mehr darüber nachzudenken und es einfach zu vergessen. Das war damals der einfachste Weg. Ich habe eine Therapie angefangen , aber damals auch nie so wirklich zuende gebracht.. Ich hatte gedacht das ich abgeschlossen habe, aber das habe ich nicht. Das war denke ich auch gar nicht wirklich möglich, weil es noch keinen kompletten Abschluss hatte. Es gab noch keine Gerichtsverhandlung, das hieß, die Vergewaltigung schwebte irgendwie die ganze Zeit „über“ mir.. Jetzt habe ich verstanden, dass ich gerade auch damit richtig abschließen musste, um wirklich gesund zu werden..

Mit Jassins Hilfe habe ich also die Chemotherapie abgebrochen. Ich wollte das alles einfach beenden. Das ganze Leiden, den ganzen Schmerz.. Mit seiner Hilfe habe ich angefangen meine komplette Ernährung umzustellen. Medikamente habe ich gar keine mehr genommen. Ich ernähre mich nur noch komplett vegan. Ich lasse den industriellen Zucker komplett weg. Bei jedem Produkt achte ich ganz genau darauf was drin ist. Ich habe angefangen darauf zu achten, dass ich jeden Tag 3-4 Liter Wasser trinke.
Jassin hat mir viele Tipps gegeben und mir immer wieder Mut gemacht, das ich niemals aufgeben soll. Es war ein harter Weg bis hier hin. Und es ist auch jetzt immer noch teilweise hart und ich habe Tage an denen ich wirklich kämpfen muss. Aber diese Tage werde ich auch durchstehen und ich werde niemals aufgeben, egal wie hart es auch sein mag. Egal was einem passiert, wenn man nicht aufgibt und immer weiter kämpft, kann man alles schaffen!!
Ich bereue es nicht einen einzigen Tag, dass ich die Chemo abgebrochen habe. Vielleicht halten mich jetzt viele für verrückt und sagen wie bescheuert ist die denn, wie kann man die Behandlung beim Arzt einfach so abbrechen… Aber ich lebe immer noch, also kann die Entscheidung nicht so falsch gewesen sein..!
Die wenigsten Leute würden es wahrscheinlich vor anderen über sich selbst zugeben, aber ich habe auch mit einer Therapie angefangen. Ich habe einfach einige Dinge erleben müssen, auch schon vor meiner Erkrankung. Dies alles wäre einfach gar nicht möglich gewesen zu verarbeiten ohne professionelle Hilfe. Das würde niemand hinbekommen. Es ist niemals falsch, sich professionelle Hilfe zu holen, wenn man alleine nicht mehr mit all dem erlebten zurecht kommt. Das ist nur menschlich, dass man auch einfach mal nicht mehr kann, wenn man viele schlimme Sachen erlebt hat. Das wichtigste ist einfach, dass man niemals aufgibt, egal was gerade passiert!!

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